Weltklassik am Klavier / Der junge Chopin – Perlen der Romantik
08.07.2018, 17:00 Uhr
Was für eine Überraschung! Hört man „Bolero“ denkt man gewiss nicht an Frédéric Chopin. Aber genau der komponierte einen Bolero, den der weltweit vielfach ausgezeichnete Virtuose Alexey Lebedev dieses Jahr für seine Zuhörer bereithält. Zudem präsentiert Alexey – wahrlich ein Pianist mit Charisma und atemberaubenden Interpretationen – weitere, herrliche Werke wie z.B. Mazurken, Rondos und eine Sonate des jungen Chopins.
ALEXEY LEBEDEV
In Europa, Asien, Nordamerika und Russland fasziniert der charismatische Klaviervirtuose Alexey Lebedev mit seinem ausdrucksvollen Spiel das Publikum und die Fachpresse. Ausgezeichnet mit Top-Preisen bei renommierten Wettbewerben – u.a. beim Busoni-Wettbewerb, Bozen, Maria Canals-Wettbewerb, Barcelona, G. B. Viotti-Wettbewerb, Vercelli, beim Jose Iturbi-Wettbewerb, Valencia – gehört Lebedev zur Elite der jungen Generation am Klavier. Er wurde 1980 in St. Petersburg geboren und studierte am St. Petersburger N. A. Rimsky – Korsakov Staatskonservatorium und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Wichtige künstlerische Impulse erhielt Lebedev von Mi-Kyung Kim, Dmitri Bashkirov, Leon Fleisher und Xu Zhong. Beim Busoni Musik Festival 2010 erarbeitete er mit seinem großen Vorbild Alfred Brendel Werke von Haydn, Beethoven und Busoni.
„Weltklassik am Klavier – Der junge Chopin – Perlen der Romantik!“
Die Schönheit der früheren musikalischen Werke Chopins ist außergewöhnlich! Seit seinen ersten Kompositionen wie dem Rondo op. 1 (1825) und der ersten Klaviersonate op. 4 (1828) zeigte Chopin der damaligen Welt, dass er sich zu einem Wunder der Musikgeschichte entwickelte. Wie immer ganz brillant, aber auch sehr berührend, nur die allerschönsten Gefühle vertonend, klingt seine erste Klaviersonate op. 4. Das Nocturne op. 9 Nr. 1 und seine 5 Mazurkas op. 7 stehen dem an emotionaler Verzauberung nicht nach. Hingegen sind die Rondos sowie der Bolero voller Virtuosität und Faszination und deren tänzerische Elemente versprühen eine vitale Freude. Gerade die lyrischen Teile seiner früheren Kompositionen gelten heute als „Perlen der Romantik“!
Foto: Giampiero Marchiori