Weltklassik am Klavier – Souvenir – Chopins heroische Polonaise!
09.04.2017, 17:00 Uhr
Bach, Mozart, Chopin, Liszt, Brahms, Debussy – Eine Reise durch die Epochen!
Für Yu Mi Lee ist die Musik der Spiegel der Seele und ihre Interpretationen leben von der tiefen Seelenverwandtschaft zu jedem einzelnen Werk. Kraftvoll und höchst sensibel verwöhnt sie die Ohren ihres Publikums dieses Jahr mit einer Reise durch die Epochen und fantastischen Werken von Bach, Mozart, Chopin, Liszt, Brahms und Debussy.
JOHANN SEBASTIAN BACH
Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816
FRÉDÉRIC CHOPIN
Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23
JOHANNES BRAHMS
Fantasien op. 116
Capriccio d-Moll op. 116 Nr. 1
Intermezzo a-Moll op. 116 Nr. 2
Capriccio g-Moll op. 116 Nr. 3
Intermezzo E-Dur op. 116 Nr. 4
Intermezzo e-Moll op. 116 Nr. 5
Intermezzo E-Dur op. 116 Nr. 6
Capriccio d-Moll op. 116 Nr. 7
WOLFGANG AMADEUS MOZART
Rondo a-Moll K 511
CLAUDE DEBUSSY
Deux Arabesques
Arabesque E-Dur
Arabesque C-Dur
FRANZ LISZT
Aus: Années de pèlerinage II S. 161
Nr. 5 Sonetto 104 del Petrarca
FRÉDÉRIC CHOPIN
Polonaise As-Dur op. 53
YU MI LEE
„Die Sprache „Musik“ ist der Spiegel der Seele und meine Interpretationen leben von der tiefen Seelenverwandtschaft zu den einzelnen Werken“, so beschrieb Yu Mi Lee in einem Interview ihr eigenes Spiel.
Da wundert es nicht, dass Presse und Publikum sich einig sind: „Lees Spiel berührt zutiefst!“.
Yu Mi Lee schloss an der renommierten Hochschule für Musik in Hannover ihr Konzertexamen ab und gewann schon während der Studienzeit viele Preise und Auszeichnungen. Lee konzertiert inzwischen weltweit als Solistin und mit Orchester. Im Jahr 2015 wurde sie in die USA eingeladen, um dort bei der 125.Jubiläumszeremonie der amerikanischen Nationalflagge vor dem Upper House Ohio ein Gastspiel zu geben. Außerdem trat sie in Rumänien bei dem Jubiläumskonzert anlässlich der 25 Jahre währenden Beziehungen zwischen Korea und Rumänien auf.
„Weltklassik am Klavier – Souvenir – Chopins heroische Polonaise!“
Bachs Französische Suiten sind eine Folge von stilisierten Tanzstücken, die durch gleiche Tonart und melodisch verwandte Themen und Motive eine musikalische Einheit bilden. Die Fantasien Op.116 schrieb Brahms im Sommer 1892. Die sieben Stücke umspannen in radikaler Subjektivität ein Ausdrucksspektrum von ganz verinnerlichter Träumerei über ruhigen, choralartigen Gesang bis hin zu wilder Raserei. Das Rondo a-Moll komponierte Mozart im März 1787 nach dem Tod eines engen Freundes in Wien. Es gehört zu den bedeutenden, bekenntnishaften Einzelstücken Mozarts. Liszts Sonetto del Petrarca 104 stammt aus seiner 3 bändigen Sammlung „Années de pèlerinage“. Das Spektrum reicht von virtuosem Feuerwerk bis zu ganz in sich gekehrter romantischer Poesie und zeigt, wie der Komponist unter dem Eindruck seiner Reisen immer mehr zu sich selbst findet.
Foto: Sang Jin Jung