Weltklassik am Klavier – Frühe Werke großer Meister
03.04.2016, 17:00 Uhr
SAM ARMSTRONG
„Ein bedeutendes neues Talent“, schrieb „International Piano“ nach dem Debut von Sam Armstrong in der Wigmore Hall in London. Darüber hinaus ist der englische Pianist inzwischen auch andernorts aufgetreten, so u.a. im Amsterdam Concertgebouw, Carnegie Hall New York, Seoul Arts Centre, Esplanade Singapore, und der Royal Festival Hall. Sam Armstrong gewann Preise bei Wettbewerben wie dem Porto International Piano Competition, Brant International Piano Competition und dem Epinal International Piano Competition in Frankreich. Er studierte am Royal Northern College of Music in Manchester und am Mannes College of Music in New York. Sam Armstrong nahm an Meisterkursen mit Leon Fleisher, Murray Perahia, and Mitusko Uchida teil.
„Weltklassik am Klavier – Frühe Werke großer Meister!“
SCHUBERT, RAVEL, SKRJABIN, BERG und BRAHMS – all diese Komponisten schrieben außergewöhnliche Werke in ihren frühen Zwanzigern, die die Größe ihres Gesamtwerkes erahnen ließen: Schuberts a-Moll-Sonate D 537 zeigt schon das Thema des zweiten Satzes, welches später in der überragenden Sonate D 959 erscheint! Schon die Jeux d’Eau des jungen Ravel zeigen sich wohl geformt und glitzernd, inspiriert von dem gleichnamigen Stück von Liszt. Eine der meisterhaften Miniaturen der frühen Etüden von Skrjabin wurde durch Horowitz berühmt. Bergs Sonate op 1 aus nur einem Satz ist von außergewöhnlicher Schönheit und Kraft. Die zweite Sonate von Brahms entstand als er 19 Jahre alt war, und ihr Erfindungsreichtum machte großen Eindruck auf Clara und Robert Schumann.
Foto: Balazs Borocz