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SUMMARY:Festival für Alte Musik "Fonte Vivace": ensemble feuervogel mit Ian Harrison ”Observations of Venice“ – ein klingender Reisebericht
DESCRIPTION:Venedig – die „unvergleichliche Stadt\, die allerschönste Königin\, dieses Paradies“ – so beschreibt der Engländer Thomas Coryat die Lagunenstadt\, die ihn auf seiner Europareise im Jahr 1608 tief beeindruckt. Doch neben der Architektur\, den Kanälen und den Menschen unterschiedlichster Kulturen ist es vor allem die Musik\, die Coryat begeistert: „Sie war so schön\, so erfreulich\, so einzigartig\, so bewundernswert\, so unübertrefflich\, dass sie all die Fremden verzückte und in Staunen versetzte.“ \nInspiriert von seinen eindrucksvollen Schilderungen folgt ensemble feuervogel Coryat auf seiner Entdeckungsreise durch die Gassen\, Plätze und Kanäle der Serenissima: \nVom prächtigen Markusdom über die noblen Palazzi der venezianischen Aristokratie bis hin zu den vornehmen Höfen\, wo Musik\, Tanz und höfische Kunst eine zentrale Rolle spielten. \nDas Konzertprogramm „Observations of Venice“ bringt kunstvolle Diminutionen und Madrigale mit Tanzmusik\, Ricercaren und Canzonen in Dialog. So lässt ensemble feuervogel die Musik des venezianischen Cinquecento wiederaufleben\, von der Coryat schrieb\, sie sei „so schön\, dass ich jederzeit bereitwillig einhundert Meilen zu Fuß gehen würde\, um dergleichen zu hören.“ \nNura Natour\nTabea Popien\nMathis Wolfer\nFelix Schlenker Blockflöten Consort \nIan Harrison Perkussion \nEintritt: Normalpreis: 25\,00 € / Schüler*innen\, Student*innen: 12\,00 € / Mitglieder: 14\,00 € \nFestivalpass: Normalpreis: 85\,00 € / Mitglieder: 70\,00 € \nFoto: Elza Loginova
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SUMMARY:Festival für Alte Musik "Fonte Vivace": Vortragskonzert "Das Spiel um die Gunst des Königs: Quantz – Freunde und Rivalen"
DESCRIPTION:Johann Joachim Quantz war als Flötenlehrer und Kammermusiker Friedrichs des Großen eine zentrale Figur im Berliner Musikleben. Das verschaffte ihm nicht nur Freunde. So war Johann Philipp Kirnberger dafür bekannt\, dass er Quantz ärgerte\, wo er konnte: So schrieb er eine Flötensonate in der schwerstmöglichen Tonart es-moll\, um Quantz‘ spieltechnische Fähigkeiten herauszufordern. Dabei war Quantz berühmt für seine Virtuosität auf der Flöte\, die sich auch in seinen Kompositionen für den König niederschlägt. Gelernt hatte er wohl von seinem Dresdner Lehrer Pierre-Gabriel Buffardin\, dessen Flötensonate durch stupende Virtuosität auffällt.\nZu seinen jüngeren Kollegen der Hofkapelle wie Franz Benda oder Carl Heinrich Graun dagegen hatte er ein gutes Verhältnis und sie profitierten auch musikalisch voneinander.\nIn die Querverbindungen innerhalb dieser Musiker-Netzwerke führt Susanne Schrage in ihrer informativen und amüsanten Moderation ein. Im Trio mit Ulrike Schaar und Reinhard Siegert serviert sie dazu klingende Beispiele. \nSusanne Schrage – Traversflöte und Moderation\nUlrike Schaar – Violoncello\nReinhard Siegert – Cembalo \nEintritt: Normalpreis: 18\,00 € / Schüler*innen\, Student*innen: 12\,00 € / Mitglieder: 14\,00 € \nFestivalpass: Normalpreis: 85\,00 € / Mitglieder: 70\,00 € \nFoto: Norbert Zerres
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