Weltklassik am Klavier – Catherine Gordeladze: Chopin und Schumann
04.08.2013, 17:00 Uhr
Am Anfang des Recitals erklingen vier Sonaten von Scarlatti, der das Klavierrepertoire um 555 einsätzige Sonaten bereicherte, die seine Freude am Cembalo und an der Improvisation bezeugen. Weiterer Programmhöhepunkt sind die vier Impromptus von Chopin, die wie Fantasien wirken und bei denen vor allem spielerische Eleganz die Musik bestimmt. Die 2. Hälfte des Konzertes ist klassischen und romantischen Klaviersonaten gewidmet. Haydn verbindet in seiner D-Dur Sonate Sätze unterschiedlichen Ausdruckscharakters – die „musikalischen Charaktere“, wie er sie nannte – zu einem heiteren musikalischen Ganzen. Die Sonaten von Schumann sind großangelegte Werke – so auch seine g-Moll Sonate –, die sowohl poetisch als auch brillant ist. Leidenschaftliches Drängen und verträumte Romantik vereinen sich in dieser Sonate.
Die in Tiflis geborene und in Deutschland lebende Pianistin Catherine Gordeladze ist Preisträgerin vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. beim VI. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt, beim 4. Internationalen Musikfest in Dietzenbach, Ehrenpreis und Medaille der weltbekannten Französischen „Légion d’Honneur“ 2002 bei den renommierten Meisterkursen von Alexis Weissenberg in Engelberg, Schweiz. Ihre Karriere ist begleitet von zahlreichen Radio- und Fernsehaufnahmen im In- und Ausland – in Deutschland u.a. bei Fernsehsendern wie dem hr und SWR und Rundfunksender wie Radio Berlin, Radio ARD, Bayerischer Rundfunk und Radio Bremen.
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