Weltklassik am Klavier – Seelenwelten!
05.03.2017, 17:00 Uhr
Schubert, Schumann & Brahms – Musikalische Tagebücher!
In Deutschland ist er immer noch ein Geheimtipp, während er im Ausland – vor allem in Russland und Japan – bereits große Erfolge feiert: Pianist Alexander Yakovlev. Der mit 55 ersten Preisen ausgezeichnete, in St. Petersburg lebende Virtuose öffnet dieses Jahr mit seinem Programm musikalische Tagebücher und entführt in die Seelenwelten von Schubert, Schumann und Brahms.
FRANZ SCHUBERT
12 Deutsche Ländler D 790
ROBERT SCHUMANN
Carnaval op. 9
I. Préambule, II. Pierrot, III. Arlequin, IV. Valse noble, V. Eusebius, VI. Florestan, VII. Coquette, VIII. Réplique, IX. Sphinxes, X. Papillons, XI. A.S.C.H.-S.C.H.A. (Lettres dansantes), XII. Chiarina, XIII. Chopin, XIV. Estrella, XV. Reconnaissance, XVI. Pantalon et Colombine, XVII. Valse allemande, XVIII. Paganini, XIX. Aveu, XX. Promenade, XXI. Pause, XXII. Marche des ,,Davidsbündler’’ contre les Philistins
JOHANNES BRAHMS
Variationen und Fuge über ein Thema von Händel op. 24
16 Walzer op. 39
ALEXANDER YAKOVLEV
In der Zeit von 2006 bis 2014 wurde Alexander Yakovlev mit über 55 ersten Preisen in renommierten internationalen Klavierwettbewerben ausgezeichnet. 2010 gewann er den Wettbewerb in der japanischen Stadt Takamatsu und machte eine Konzerttournee durch ganz Japan. Nach dieser Konzerttournee nannte ihn die Zeitschrift „Chopin“ einen der aussichtsreichsten Musiker seiner Generation. Seine letzten Konzertsaisons führten Yakovlev in die USA (inkl. Debüt in Lincoln Center und Carnegie Hall), nach Deutschland, Italien, Korea, Rumänien, Spanien, Japan. Der Pianist trat mit solch erstklassigen Sinfonieorchestern wie dem Berlin Symphony Orchestra, Tokyo Metropolitan Orchestra und Cincinnati Symphony Orchestra auf. Auch erwähnenswert ist sein Debüt im Dezember 2014 mit dem Sinfonieorchester des Petersburger Marientheaters unter Leitung von Valery Gergiev.
„Weltklassik am Klavier – Seelenwelten!“
Schubert ist der erste größere Vertreter der musikalischen Romantik, ein Lyriker, ein unübertroffener Meister der Melodie, Autor von über 600 Vokalstücken. Die Liebe zum Lied durchdringt alle Genres seines Schaffens, es spiegelt das Weltempfinden der besten Menschen seiner Zeit wider.
Schumann ist demgegenüber ein Komponist, der sehr unbefangen, spontan, aus seinem Herzensbedürfnis komponierte. Seine Weltauffassung ist nicht eine konsequente philosophische Erfassung der Wirklichkeit, sondern eine momentane und feinfühlige Fixierung von allem, was die Seele des Künstlers berührt hat.
Brahms hat seinen eigenen schöpferischen Stil geschaffen. Seine musikalische Sprache, die tief mit der deutschen Volksmusik verbunden ist, reflektiert das Streben nach hohen ethischen Idealen und nach Bewusstsein einer tiefen persönlichen Verantwortung jedes Menschen.
Foto: Galina Bulgakova