Weltklassik am Klavier – Die Musik ist ein Zauber
14.02.2016, 17:00 Uhr
LUIZA BORAC
Wenn das keine Lorbeeren sind: laut der englischen Zeitschrift Gramophone ist „Luiza Boracs einziger Rivale Dinu Lipatti“. Auch Joachim Kaiser spricht in der Süddeutschen Zeitung von einer Virtuosin von „erstaunlicher Brillanz“ und „poetischster Künstlerin“. Die gebürtige Rumänin begann ihre Musikausbildung mit vier Jahren. Jeweils mit der höchsten Auszeichnung schloss sie ihr Studium an der Musikhochschule Bukarest und später die Solistenklasse der Hochschule für Musik und Theater Hannover ab, an letzterer als Studentin von Professor Karl-Heinz Kämmerling, den sie während acht Jahren auch als Assistentin begleitete. Luiza Borac ist Gewinnerin von Preisen in rund 30 Wettbewerben, doch besonders stolz ist sie auf den BBC Music Award 2007 für die Weltpremiere der Einspielung der Klavierwerke von George Enescu. Folgerichtig promovierte Luiza Borac 2014 über das Klavierwerk George Enescus – summa cum laude. Luiza Borac arbeitet eng mit verschiedenen international bekannten Wohltätigkeitsorganisationen zusammen. Dazu gehören u.v.a. das MENORAH Projekt für die jüdischen Opfer im nord-deutschen Schaumburg-Lippe.
„Weltklassik am Klavier – Die Musik ist ein Zauber!“
„Die Musik ist ein Zauber“, sagte Alice Herz-Sommer. Die älteste Pianistin der Welt starb 2014 im Alter von 110 Jahren in London. Ihre positive Lebenseinstellung und ihr unerschütterlicher Glaube an das Gute im Menschen wie auch an die Musik verhalf der Pianistin Alice Herz-Sommer schwere Schicksalsschläge zu überleben. Ihr beeindruckendes Leben wurde in dem Kurzfilm „The Lady in Number 6“ dokumentiert und 2014 mit dem Oskar ausgezeichnet.
Luiza Borac besuchte Alice Herz-Sommer, um Inspiration für ihre bevorstehende Aufnahme der Chopin-Etüden zu bekommen, weil die 24 Etüden ein wichtiger musikalischer und persönlicher Meilenstein im Leben von Alice Herz-Sommer waren. Diese Begegnung schilderte Luiza Borac in einem Bericht, der zunächst in einer Londoner Zeitschrift erschien, um dann ins Oskar Portfolio des Films aufgenommen zu werden.
Foto: Henriette Schunck